Erklärung des Einrichtungsverbunds DORNAHOF für Menschenwürde und Demokratie
Wir positionieren uns wie folgt:
1. Eine systematische Ausgrenzung, völkische Rassenideologie und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wie sie die rechtsextremen Akteure verfolgen, lehnen wir entschieden ab. Die Ideologie des Nationalsozialismus baute darauf auf und führte Deutschland in die größte Katastrophe unserer Geschichte. In unserem Land darf dafür kein Platz mehr sein.
2. Eine Ablehnung der Grundwerte unserer Verfassung, das Treten der Menschenrechte mit Füßen sind für uns keine Meinungsäußerung. Entgegen einer Radikalisierung in den Parlamenten und an Stammtischen, bekennt sich der Einrichtungsverbund DORNAHOF zur Würde aller Menschen, zu den christlichen Grundwerten wie Barmherzigkeit und Gerechtigkeit und zur sozialen Gerechtigkeit und Teilhabe aller Menschen in unserem Land.
3. Menschenwürde wird missachtet, wenn unsere Kolleginnen und Kollegen, Nachbarn und Freunde mit Migrationsgeschichte ausgegrenzt werden.
4. Als Teil der Diakonie tritt der Einrichtungsverbund DORNAHOF entschieden für die unantastbare Menschenwürde aller und für eine offene, demokratische und solidarische Gesellschaft ein. Demokratie lebt von einer fairen Teilhabe aller Menschen, unabhängig von Herkunft, Einkommen, Weltanschauung, Geschlecht oder Alter.
5. Wir lehnen aus unserer christlichen, diakonischen Haltung und Überzeugung alle menschenfeindlichen, demokratiefeindlichen und rassistischen Überlegungen ab und verurteilen sie auf das Schärfste! Sie stehen im Widerspruch zu unserem Leitbild und zu unserem Weltbild.
Mit aller Klarheit gilt: Im Einrichtungsverbund DORNAHOF ist kein Raum für extremistische, populistische oder in sonstiger Weise ausgrenzende Positionen.
Altshausen, Januar 2026
Gez. Volker Braun, Vorstand
Gez. Ulrike Wachter, Vorständin