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Welche Aufgaben erfüllt eigentlich unsere Pforte?
Ein Gespräch mit Sabine Hund.
Wer am DORNAHOF Standort Altshausen arbeitet oder wohnt, kennt sie: Sabine Hund leitet seit 10 Jahren die Pforte und den Fahrdienst am Standort Altshausen. Im März 2014 hat die Industriekauffrau ihre Tätigkeit begonnen und kommt immer noch jeden Tag gerne zur Arbeit. Im Fahrdienst arbeiten mit Sabine Hund drei feste Mitarbeitende, in der Pforte sind es sechs Mitarbeitende.
Was hat sich in den letzten zehn Jahren am meisten an Ihrer Arbeit geändert?
Sabine Hund: Eigentlich ist vieles immer noch ähnlich. Eine unserer Hauptaufgaben ist die DORNAHOF-Telefonzentrale. Die sich die Anzahl der Mitarbeitenden am Standort Altshausen wesentlich vergrößert hat in den letzten Jahren, wirkt sich das natürlich auch auf die Zahl der Telefonanrufe aus, die bei der Pforte eingehen. Wir nehmen die Post sowie Pakete an und verteilen sie an die Häuser und auch an die Verwaltung. Ausgehende Post wird von uns frankiert und zur Post gebracht. Da hat sich mit dem Wegfall des DORNAHOF Postfaches geändert, dass wir jetzt natürlich auch auf die Postzustellung warten müssen. Erst dann kann der jeweilige Pfortendient die Post erledigen. Was übrigens auch zu unseren Aufgaben zählt, ist die kontrollierte Bierausgabe an den Dienstag- und Mittwochabenden sowie an den Wochenenden.
Die Besonderheit der Pforte ist eine 24-Stunden-Besetzung?
Genau. Wir haben unter der Woche einen 3-Schicht-Betrieb von 7.30 bis 12 Uhr, von 12 bis 22 Uhr und von 22 bis 7.30 Uhr. Am Wochenende wird auf 2-Schicht-Betrieb umgestellt, eine Schicht geht dann 12 Stunden, in der Regel von 7.30 bis 19.30 und von 19.30 bis 7.30 Uhr. Das gilt auch für Feiertage.
Warum ist der 24-Stunden-Betrieb so wichtig?
Zum einen macht der Pförtner nachts Kontrollgänge. Und es ist wichtig, den Gesamtdienst in Notfällen zu unterstützen, so dass das Telefon immer besetzt ist. Das ist vor allem auch für unsere Klientinnen und Klienten wichtig.
Was genau sind Ihre Aufgaben als Fahrdienstleiterin?
Ich vereinbare zum Beispiel für Bewohnerinnen und Bewohner Termine mit Fachärzten. Das sind pro Woche etwa 10 Termine. Und hinzu kommt das Organisieren von Fahrten zu Krankengymnastik, Apotheke, Haus- und Zahnärzten sowie zu Fachärzten. Hier arbeiten wir eng mit den Betreuungen zusammen, die auch einiges selbst organisieren. Wir haben drei VW Busse, drei Caddies und ein E-Auto. Für alle Fahrzeuge machen wir die Fahrteneinteilung und wir sind dafür zuständig, dass die Wartung der Fahrzeuge gewährleistet ist.
Sie arbeiten als Leiterin der Pforte und vom Fahrdienst und sie sind auch noch zu einem Teil in der Freizeit beschäftigt. Was gefällt Ihnen besonders am DORNAHOF?
In der Freizeit bin ich normalerweise Donnerstagnachmittags und Donnerstagabends und organisiere Kaffee und Spielenachmittage sowie Kegelabende. Ich komme sehr gut mit allen Bewohnerinnen und Bewohnern aus und ich arbeite gerne mit Menschen zusammen. Ich mag hier die Abwechslung und dass es ein schönes Miteinander ist.